logo st benedikt

Gottesdienste und Veranstaltungen in unserer Pfarreiengemeinschaft

Liebe Mitchristinnen und Mitchristen in unserer Pfarreiengemeinschaft!

Seit Wochen ohne Gottesdienste

Seit März dieses Jahres war es nicht mehr möglich, in  unseren Kirchen gemeinsam Gottesdienst zu feiern. Das  vermissen viele von Ihnen, das vermissen auch wir, Ihre Seelsorger. Umso größer waren die Hoffnungen, als es hieß, Gottesdienste sind ab dem 4. Mai wieder möglich.
Viele haben sich darauf gefreut, endlich wieder Gemeinschaft miteinander zu erleben, miteinander zu singen und zu beten, das Wort Gottes gemeinsam zu hören und das Brot des Lebens zu teilen.

Strenge Auflagen

Schnell war jedoch klar, dass mit der Erlaubnis zu öffentlichen Gottesdiensten strenge Auflagen verbunden sind: Zwischen allen Mitfeiernden muss ein Mindestabstand von zwei Metern eingehalten werden, wodurch die Zahl der Feiernden begrenzt ist. In unseren Kirchen bedeutet das, dass jeweils zwischen 35 und 40 Einzelpersonen den Gottesdienst mitfeiern könnten. Das heißt auch, dass einige Tage vorher eine namentliche Anmeldung zum Gottesdienst erforderlich ist. Ein Ordnungsdienst muss den Zugang zur Kirche kontrollieren und auf die Einhaltung aller Regeln achten. Alle Anwesenden, auch die, die den Gottesdienst leiten, sind verpflichtet, eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen. Auf gemeinsamen Gesang und liturgische Antworten muss weitgehend verzichtet werden. Desinfektionsmittel muss bereit stehen, nach dem Gottesdienst müssen alle Bänke desinfiziert werden. Die Hostie dürfte nur mit einer Zange oder einem Handschuh kontaktlos ausgeteilt werden. Ein Zusammenstehen nach dem Gottesdienst ist nicht erlaubt.

Jede Gemeinde soll selbst entscheiden

Aufgrund dieser Vorgaben hat unser Bischof Franz Jung die Frage gestellt, ob unter diesen Rahmenbedingungen überhaupt sinnvoll Gottesdienst gefeiert werden kann, besonders auch im Blick auf die Eucharistie, und bittet die Gemeinden vor Ort zu prüfen, inwieweit eine Aufnahme von gemeinsamen Gottesdiensten bei ihnen sinnvoll erscheint.

Unsere Entscheidung: Weiter verzichten

Auch wir hatten uns sehr auf gemeinsame Gottesdienste gefreut, sind aber nach vielen Überlegungen und Beratung mit den Gremien unserer Pfarreiengemeinschaft zu der Entscheidung gekommen, vorläufig weiter auf gemeinsame Gottesdienste zu verzichten.

Folgende Gründe haben uns zu dieser Entscheidung bewegt:

  1. Gottesdienst feiern heißt für uns Gemeinschaft spüren und erleben. Das heißt für uns auch: Gemeinsam beten und singen, ungezwungen aufeinander zugehen, ein Zusammenwirken und Mitwirken von vielen. Für uns heißt Gottesdienst nicht: Einer spricht und alle anderen hören zu. Wir haben lange überlegt und sehen im Moment keine Form wie diese Gemeinschaft unter den vorgegebenen Bedingungen im Gottesdienst auch erlebt werden kann. Wir haben die Befürchtung, dass die äußeren Einschränkungen das eigentliche Geschehen überlagern.
  2. Wir stellen uns die Frage, ob das unserem Verständnis von einem sonntäglichen Gemeindegottesdienst entspricht, wenn eine Voranmeldung erforderlich ist und gegebenenfalls nicht alle kommen können, die gerne möchten.
  3. Die Organisation und Durchführung eines Gottesdienstes stellt einen nicht unerheblichen Aufwand dar: Namentliche Anmeldung, Abgleich der Teilnehmerliste, Ordnungsdienst, Desinfektion der Kirche nach jeder Feier. Daneben auch die Frage: Was ist, wenn Teilnehmer sich nicht an die vorgegebenen Regeln halten? Diese Fragen sind sicher zu lösen, müssen aber einfach auch bedacht werden.

Hoffnung auf Verbesserungen

Es ist uns nicht leichtgefallen, auf gemeinsame Gottesdienste vorläufig weiter zu verzichten. Wir hoffen, dass sich die Situation so verbessert, dass durch Lockerungen in den Auflagen in absehbarer Zeit wieder Gottesdienste gefeiert werden können, die auch wirklich als „gemeinsame Feier“ erlebt werden. Eine Voraussetzung dafür ist für uns Seelsorger und auch für unseren Pfarrgemeinderat, dass es keine „Zugangsbegrenzung“ gibt. Wir hegen die Hoffnung, dass vielleicht schon in wenigen Wochen Sonntagsgottesdienste im Freien möglich werden, zur denen – mit ausreichend Sicherheitsabstand – alle eingeladen werden können, ohne dass eine Voranmeldung nötig ist und ohne dass eventuell Gläubige abgewiesen werden müssen.

Bis dahin legen wir Ihnen weiterhin die Feier der sonntäglichen Hausgottesdienste, das tägliche gemeinsame Abendgebet um 21 Uhr, unsere Videobotschaft „Wort zur Woche“, das Aufsuchen unserer Kirchen zum persönlichen Gebet und die zahlreichen Gottesdienste in Radio und Fernsehen ans Herz.

Bleiben wir verbunden!
Ihre Seelsorger in der Pfarreiengemeinschaft

HIER können Sie den Text herunterladen

 


Weitere Informationen

Zurzeit können bei einer Trauerfeier im Freien bis zu 50 Personen teilnehmen; in Gebäuden errechnet sich die Teilnehmerzahl aus der Anzahl der zur Verfügung stehenden Plätze nach den Abstandsregeln.
Um weiteren Angehörigen, Freunden und Bekannten die Möglichkeit zu geben, ebenfalls Abschied zu nehmen und im Gebet des und der Verstorbenen zu gedenken, finden Sie mit dem Hausgebet für Verstorbene einen Vorschlag zur mitfeiernden Anteilnahme, den die Erzdiözese Wien erstellt hat.

In unserer Pfarreiengemeinschaft finden bis auf weiteres noch keine Requien statt.

Alle kirchlichen Veranstaltungen, Treffen, Sitzungen und Aktivitäten entfallen in den nächsten Wochen. Die Pfarrheime in Niederwerrn und Oberwerrn bleiben bis auf weiteres geschlossen – auch für externe Veranstaltungen.

So leid es uns tut, machen wir in den nächsten Wochen auch keine Hausbesuche anlässlich von Geburtstagen oder anderen Anlässen. Ausgenommen sind Krankensalbungen und Beistand für Schwerkranke oder Sterbende.

Auch unser Pfarrbüro bleibt bis auf weiteres für den Publikumsverkehr geschlossen. Telefonisch sind wir weiter Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr unter 09721-48454 erreichbar. Ebenso können Sie uns weiter per Email (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!) kontaktieren.

Für das persönliche Gebet bleiben unsere Kirchen tagsüber geöffnet. Bitte beachten Sie dabei auch die empfohlenen Richtlinien und Abstände! Für die Feier der Gottesdienste empfehlen wir Ihnen Vorlagen für Hausgottesdienste, die in der Kirche und bei EDEKA Maul ausliegen. Verbunden bleiben wir auch mit dem Wort zur Woche. Ebenso können Sie Übertragungen im Fernsehen oder im Internet nutzen.

Informationen zur Vorbereitung auf die Erstkommunion und die Firmung finden Sie beim Anklicken oder hier.

Für aktuelle Infos besuchen Sie bitte regelmäßig unsere Homepage. 

Falls Sie zur Risikogruppe gehören und niemanden haben, der für Sie einkauft, können Sie sich im Pfarrbüro melden! 


 Glockenläuten und ökumenische Gebetsgemeinschaft
in Niederwerrn und Oberwerrn "um neun"

Neun Uhr

 

In der kommenden Zeit – bis wir wieder öffentlich Gottesdienst feiern dürfen - läutet jeden Abend in den katholischen Kirchen in Niederwerrn und Oberwerrn und der evangelischen Kirche in Niederwerrn um 21 Uhr die große Glocke drei Minuten.

Wir möchten ein spürbares Zeichen unserer kirchlichen Gebetsgemeinschaft und der ökumenischen Verbundenheit setzen.

Darum bitten wir Sie, dass jede und jeder von uns um 21 Uhr, wo er oder sie gerade ist, spricht:
„Herr, stärke uns!“
und ein Vaterunser betet.

Wir sprechen dann für Sie alle zu diesem Zeitpunkt ein Segensgebet.

Vielleicht singen Sie auch etwas: „Von guten Mächten wunderbar geborgen“, oder ein anderes Lied …

Gott segne Sie!
Ihre Seelsorgerinnen und Seelsorger
Pfarrerin Grit Plößel, Pfarrer Stefan Kömm, Pastoralreferenten Ulrike und Michael Stöcker

 

______________________________ 

Aktuelle Informationen der Diözese zu Corona

______________________________ 

Die Highway-to-heaven-Illumination wird am 31. Oktober nachgeholt. Die Karten bleiben gültig oder können, falls der neue Termin nicht passt, im Pfarrbüro zurückgegeben werden, wenn es wieder geöffnet ist. 

­