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Eine Ära geht zu Ende - Team tritt die Nachfolge an – Die Sekretärin des damaligen Niederwerrner Pfarrers Mahr brachte ihn dazu, Küster zu werden: “Der Dieter wäre doch ein guter Nachfolger für unseren ausgeschiedenen Mesner”. Und so kam es! Seit seinem 14. Lebensjahr war Dieter Ibsch Küster von Sankt Bruno. Am 18. Januar verabschiedete Pfarrer Stefan Kömm Dieter Ibsch und seine Frau Edeltraud nach 56 Jahren Mesnerdienst.

Dankbarkeit und Angerührt-Sein war mehr als deutlich zu sehen und zu spüren bei der Verabschiedung unseres Küsters.

56 seiner 70 Lebensjahre versah Dieter Ibsch den Dienst als offizieller Mesner in der Pfarrei Sankt Bruno. Wenn man die Jahre dazuzählt, die er als Ministrant den Küsterdienst versah, dann kommen gut und gerne 60 Jahre zusammen. Jahrzehnte lang richtete er alles für ungezählte Messen an Werktagen und Sonntagen her: angefangen vom Zurechtstellen der liturgischen Gefäße, der Hostien und des Messweins bis hin zum Läuten der Glocken und der Programmierung der Heizung. Was in der heutigen Zeit alles automatisch geht, war in den Anfangsjahren noch echte Handarbeit - also war ganz oft persönliche Anwesenheit angesagt.

Darüber hinaus unterstützte Dieter Ibsch die Ministranten und bildete sie auch mal alleine oder zusammen mit älteren Ministranten für ihren Dienst aus.

“An dir und euch habe ich eines besonders geschätzt: es war immer entspannt und ruhig in der Sakristei, es gab keine Hektik. Ihr habt immer für eine gute Atmosphäre gesorgt.” So bedankte sich Pfarrer Stefan Kömm auch bei Edeltraud Ibsch, die in den letzten 14 Jahren hauptsächlich den Küsterdienst für ihren Mann übernahm, der dann zeitgleich seinen Dienst als Diakon versah. Außerdem kümmerte sich Edeltraud Ibsch 38 Jahre lang darum, dass die Kirchenwäsche sauber und “in Schuss” war und ist.

“Was ihr geleistet habt, das kann man gar nicht mit Geld aufwiegen”, betonte Pfarrer Kömm, als er den beiden als Zeichen der Anerkennung und des Dankes einen Blumenstrauß, ein Weinset und Gläser mit dem Logo der Pfarreiengemeinschaft überreichte. Ein Gutschein für die Kiss-Salis-Therme soll auch ein wenig für körperliche Entspannung sorgen.

Nach langem Applaus der Gottesdienstgemeinde für die beiden ehemaligen “Chefs der Sakristei” stellte Pfarrer Kömm das neue Küsterteam vor. Allein an der Anzahl der Nachfolger konnte man ermessen, was die beiden Vorgänger an Arbeit, Zeit und Mühe in ihren Dienst eingebracht hatten. In Zukunft übernehmen den Sakristeidienst Karin Bierend, Barbara Zottmann, Michael Zottmann, Thomas Brand, Peter Deininger, Johannes Brand, Diana Ruppert und Jörg Ruppert. Michaela Wettering und Herbert Stürzenberger stehen außerdem für "Notfälle" zur Verfügung. Siegried Koch kümmert sich um die Pflege der Kirchenwäsche.

Stefan Kömm dankte den neuen Küstern für ihre Bereitschaft, den Dienst im Wechsel zu übernehmen. Gleichzeitig warb er bei der Gottesdienstgemeinde um Geduld und Nachsicht, wenn in der Anfangszeit das eine oder andere noch nicht ganz rund läuft.

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